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DGPFG-Rundbrief 2/2019 Nr. 58

DGPFG-Rundbrief
2/2019 Nr. 58

Dezember 2019

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

nicht selten werde ich damit konfrontiert, dass Fachgesellschaften wie die unsere überflüssig geworden sind, weil der Grundgedanke der biopsychosozialen Medizin ohnehin schon überall Einzug gehalten hat.

So sehr dies einerseits durchaus zu beobachten ist, so sehr ist mir auch in diesem Jahr in vielfältiger Weise klar geworden, dass wir noch weit von diesem wünschenswerten Ziel entfernt sind.

Beispielhaft stelle ich bei der Gewaltdebatte in Bezug auf die Geburtshilfe fest, dass es neben strukturellen Problemen vor allem kommunikative Defizite sind, welche mitunter eine ohnehin schon gewaltige Geburt gewalttätig begleiten. In vielen Gremien haben wir uns bei dieser Thematik eingebracht und insbesondere in Bezug auf die Prüfungsordnung im Rahmen der anstehenden Hebammen-Akademisierung klar definiert, dass psychosomatische Grundversorgung, Kommunikationstraining und Selbsterfahrung selbstverständlicher Bestandteil der Hebammenausbildung sein sollten.

Die vielfältigen und weiter notwendigen Aktivitäten unserer Gesellschaft in Bezug auf die Verbreitung unseres psychosomatischen Grundgeistes können Sie den Beiträgen unseres Rundbriefs entnehmen. Wir blicken so gesehen auf ein erfolgreiches 2019 zurück.

Im Jahr 2020 werden wahrscheinlich neue Besen kehren. Der Vorstand steht vor einer Umstrukturierung, hat aber das Glück, hoch kompetente Mitstreiter*innen gefunden zu haben, die sich zur Wahl stellen wollen, sodass wir das Schiff mit Sicherheit weiter auf gutem Kurs halten werden.

Auf der Mitgliederversammlung im Rahmen unserer nächsten Jahrestagung in Jena, zu der ich Sie natürlich herzlichst einladen möchte, werden wir Ihnen die neuen personellen und inhaltlichen Konzepte vorstellen.

In der Hoffnung, dass die anstehende, leider heute durchgehend unruhige Zeit für Sie nicht besinnungslos verläuft,

grüßt Sie herzlichst

Wolf Lütje
Präsident

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Inhalt

  • Einladung zur Mitgliederversammlung der DGPFG 2020
  • Gemeinsame Beratung von Vorstand und Beirat der DGPFG
  • DGPFG-Kongress 2020: Die DGPFG lädt vom 12. bis 14. März 2020 nach Jena ein
  • Vernetzung und interdisziplinäre Zusammenarbeit in der Frauenheilkunde – Eine Herausforderung
  • Neuer DGPFG-Forschungspreis verliehen
  • Gynäkologische Psychosomatik international
  • Gesundheitsziel „Gesundheit rund um die Geburt“
  • Neue Kooperationsvereinbarung der DGPFG mit der Deutschen Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und ärztliche Psychotherapie (DGPM)
  • Deutsche STI-Gesellschaft- Gesellschaft zur Förderung der Sexuellen Gesundheit
  • Arbeitsgemeinschaft Gynäkologie, Geburtshilfe, Urologie, Proktologie
  • Beratungsnetzwerk Kinderwunsch Deutschland (BKiD)
  • Jahrestagung der DeGPT vom 13. bis 15. Februar 2020 in Berlin
  • Informationen aus dem Arbeitskreis Frauengesundheit
  • Für eine bestmögliche Versorgung – Der Deutsche Hebammenverband
  • In eigener Sache: Zukunft des Rundbriefs?

DGPFG-Rundbrief 1/2019 Nr. 57

DGPFG-Rundbrief
1/2019 Nr. 57

Juni 2019

Liebe Mitglieder,

eine Frau, welche in unserer Klinik unbedingt interventionsfrei entbinden wollte, verlangte irgendwann völlig erschöpft einen Kaiserschnitt in Vollnarkose. Ich werde hinzugezogen. Ich erkläre der Frau, dass dies wahr­scheinlich keine selbstbestimmte Entscheidung ist, sondern dass sie einer Fremdbestimmung von Anstrengung und Schmerz unterliegt. Ich schlage daher eine Periduralanästhesie vor, um eine selbstbestimmte Entscheidung möglich zu machen. Die Patientin kann dies nachvollziehen. Sie entbindet nach 2 Stunden spontan und ist überglücklich.

Bei einer im Geburtsverlauf schon sehr früh schmerzgeplagten alleinstehenden Mutter, die nur Portugiesisch spricht, kann trotz mehrfacher Versuche in einer extrem angespannten Situation keine Periduralanästhesie angelegt werden. Ein Dolmetscher ist nicht verfügbar. Noch in der Latenzphase kommt die Patientin mit Schmerzmitteln gut über die Nacht. Am Morgen gelingt es dann mit Dolmetscher unter Tavor, problemlos eine Periduralanästhesie anzulegen. Die Frau entbindet am Ende spontan.

Beides, finde ich, sind Beispiele für richtig verstandenes psychosomatisches Wirken im Klinikalltag. Es geht eben manchmal um nichts anderes, als um richtige Kommunikation, ein richtiges Verständnis von Selbstbestimmung, oder einfach nur um die Überwindung von Sprachbarrieren.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie Ihren Berufsalltag mit einer so verstandenen Psychosomatik verzaubern können.

Ich hoffe, dass Sie die Inhalte unseres Rundbriefes auch noch zu vielem anderem inspirieren, vor allem zum Besuch unserer nächsten Jahrestagung in Jena, die unter Ekkehard Schleußner in bester Vorbereitung ist.

Mit herzlichem Gruß

Ihr

Dr. Wolf Lütje
Präsident der DGPFG

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Inhalt

  • DGPFG-Kongress 2019
  • Die DGPFG – eine Wissenschafts-gesellschaft?!
  • Vorschau DGPFG-Kongress 2020
  • Thema „Gewalt gegen Frauen“
  • Die DGPFG bezieht Stellung
  • ISPOG: 19. Kongress in Den Haag
  • Psychosomatische Grundversorgung / ZWB Psychotherapie
  • 2. Arbeitstreffen des interdisziplinären Forums
  • Zusatzweiterbildung Sexualmedizin
  • 80. Geburtstag des Ehrenpräsidenten Dr. Paul Franke
  • S3-Leitlinie Peri- und Postmenopause
  • Tagungen und Kongresses
  • Buchtipps
  • Was gibt es neues beim VPK?
  • BZgA – Frühe Hilfen
  • Bericht der AG GGUP
  • Neuer Partner: DeGPT
  • Fachtagung der AKF6
  • Vorgestellt: DAGG
  • Aktivitäten der BKiD
  • In eigener Sache

DGPFG-Rundbrief 2/2018 Nr. 56

DGPFG-Rundbrief
2/2018 Nr. 56

Dezember 2018

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

ein DGPFG-Jahr wie jedes andere? Für mich sicher nicht. Die auch in Großstädten zunehmende Personalnot der Frauenkliniken hat mir persönlich viel abverlangt. Dem Vorstand, insbesondere Claudia Schumann, sei gedankt, dass Routine und Besonderes in unserer Arbeit dennoch ausreichend gewürdigt wurden.

Der Rundbrief bringt Sie auf den neuesten Stand. Wir blicken auf ein erfolgreiches Kongressjahr, anhaltende Wahrnehmung in der Öffentlichkeit, zahlreiche, mitunter sogar nachhaltig gelebte, Kooperationen und intensive Leitlinienarbeit.

Bei Fort- und Weiterbildungen als auch Wissenschaft halten sich Gelungenes und Misslungenes die Waage und verlangen große Aufmerksamkeit. So wollen wir uns verstärkt um Nachwuchs bemühen, uns bei der Entwicklung eines Weiterbildungscurriculums für Sexualmedizin einbringen und auch bei der Ausbildung in psychosomatischer Grundversorgung wieder größeren Einfluss gewinnen.

In 2019 sehen wir uns hoffentlich alle in München auf unserer 48. Jahrestagung, ggf. auch auf dem ISPOG-Kongress in Den Haag, den wir mit ausrichten.

Ich hoffe und wünsche Ihnen, dass Sie die psychosoziale Sicht und Lebensweise umsetzen und anwenden können – für mich neben dem beruflichen Handwerk die Essenz für große Zufriedenheit und Freude.

So beSINNe ich mich eben täglich – nicht nur zur anstehenden Jahreszeit, für die ich Ihnen viele Momente des Innehaltens wünsche.

Ihr

Dr. Wolf Lütje
Präsident der DGPFG

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Inhalt

  • Einladung zur Mitgliedervesammlung2019
  • Beratung von Vorstand und Beirat
  • Änderung der Beitragsordnung
  • Vorschau DGPFG-Kongress 2020
  • Die DGPFG bezieht Stellung
  • Kurse Sexualmedizinische Grundversorgung
  • Interdisziplinäres Forum der DGPFG
  • Projekt vorgestellt
  • Neues aus der BZgA
  • AKF: Gegen den §219
  • Informiert verhüten
  • Jahrestagung der Gynäkologinnen im AKF
  • Kooperation von Hebammen und FrauenärztInnen in der Mutterschaftsvorsorge
  • AG GUP: Verordnungshilfe für Ärzte
  • VPK: Zusatzweiterbildung (ZWB) Psychotherapie und Psychoanalyse
  • DSTIG: Förderung der sexuellen Gesundheit
  • DHV: Schwerpunkte des DHV 2019

DGPFG-Rundbrief 1/2018 Nr. 55

DGPFG-Rundbrief
1/2018 Nr. 55

Juni 2018

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Psychosomatik fühlt sich gut an – auch die DGPFG fühlt sich gut an:

Solide, kontinuierliche und konstruktive Vorstandsarbeit, ein erweiterter aktiver Beirat, viel auch poli­tische Wahrnehmung im Innen und Außen und trotzdem: Wir werden nicht mehr, eher weniger. Unsere Anliegen und Ausrichtungen haben kein Alleinstellungsmerkmal und trotz viel Vernetzung und Kooperationsarbeit: Wir bleiben wohl ein eigenständiger Verein (mit allen Vor- und Nachteilen), der sich immer wieder neu ausrichten muss in einer Zeit, in der biopsychosoziale Fragestellungen zuneh­men, sich aber auch viele Mitinteressenten und Bewerber finden.

Auch wenn wir mit der DGGG zukünftig lediglich in Kooperation und nicht unter einem Dach leben werden, wird uns diese Entwicklung weiter tragen und uns Möglichkeiten im Bereich der Aus- und Weiterbildung, aber auch der Wissenschaft eröffnen. Mit der Akademisierung des Hebammenberufes haben wir zudem die Chance, in der Ausbildung einer anderen Berufsgruppe psychosomatische Inhalte zu implementieren.

Ich hoffe, Sie konnten sich auch auf der Mitgliederversammlung in Berlin ein Bild von unserem guten Weg machen, der uns nächstes Jahr zu unserer 48. Jahrestagung nach München führen wird. Anschließend geht es wieder in den Osten (Jena), und schon jetzt sind wir zumindest in Gedanken bei unserer 50. Jahrestagung, die wir sicher zentral (Berlin oder Hamburg) im großen Stil ausrichten werden.

So scheint – zumindest für mich als Präsident – sowohl in der DGPFG als auch in diesem wunder­samen Frühjahr stets die Sonne.

Ihr

 

Dr. Wolf Lütje
Präsident der DGPFG

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Inhalt

  • Vorstandsberatung im April 2018
  • 47. Jahrestagung der DGPFG – Rückblick
  • Ergebnisse der Evaluation der Tagung5
  • Preisträgerinnen 2018
  • Abstracts der ausgezeichneten Kurzvorträge
  • Jahrestagung der DGPFG 2019 in München
  • Neues Forum-Heft der BZgA
  • Neue Rubrik auf Homepage
  • Foren der DGPFG
  • Gemeinsame Sitzung Junges und Interdisziplinäres Forum in Berlin
  • Treffen des Jungen Forums in Heidelberg
  • Arbeitstreffen des Interdisziplinären Forums
  • Psychosomatische Grundversorgung bewährt sich bei Weiterbildungsordnung
  • Aufbaukurs Sexualmedizinische Grundversorgung
  • Leitlinienarbeit
  • Die DGPFG bezieht Stellung – Diskussion zum §219a
  • Pressemitteilung: Mehr Schwangerschaftsabbrüche?
  • Projekt Migrations- und kultursensible Gesundheitsversorgung
  • Neue Ehrenmitglieder der DGPFG vorgestellt – Ulrike Hauffe und Prof. Dietmar Richter
  • ISPOG-Kongress 2019
  • Wissenschaftliche Zeitschrift der ISPOG
  • Internationaler Hebammentag
  • Mehr Ausbildungs- und Studienplätze für Hebammen
  • AG GGUP – Mitgliederversammlung und Vorstandswahlen
  • Hilfetelefon „ Gewalt gegen Frauen“
  • BKiD – Aktuelle Entwicklungen
  • Aktuelles von der DGfS
  • Buchbesprechung: Filmpsychoanalyse
  • Buchbesprechung: Sexualität und Trauma
  • Buchbesprechung: Wie Geburtserfahrung unser Leben prägt

DGPFG-Rundbrief 2/2017 Nr. 54

DGPFG-Rundbrief
2/2017 Nr. 54

Dezember 2017

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

2017: Die DGPFG wurde bewegt und hat viel bewegt: Neue Website, viele Kooperationsverein­barungen, zahlreiche Presseauftritte, ein bewegender Kongress in Dresden, Wechsel des Kongress­ortes (von Wien ´18 zu Berlin ´18), numerisch und fachlich erweiterter Beirat, Forschungsunter­stützung, intensiver Kontakt mit der DGGG, intensive Leitlinienarbeit etc. Details hierzu erfahren Sie im beiliegenden Rundbrief, aber auch auf der nächsten Mitgliederversammlung.

So gibt es gute Anzeichen dafür, dass wir weiterhin auch in 2018 guter Hoffnung sein können, dass die Idee der integrierten Psychosomatik in Gynäkologie und Geburtshilfe weiter Blüten treibt.

Persönlich hoffen wir, dass auch bei Ihnen das psychosomatische Feuer weiter brennt. In Zeiten der Dunkelheit aus Fehlanreizen und Irrtümern im Gesundheitswesen ist es das, was mich täglich wärmt und froh und munter stimmt. So gesehen ist für mich das ganze Jahr Weihnachten.

So wünsche ich Ihnen, dass auch Ihnen möglichst viel glücken möge – auch die Kunst, das Missglückte anzunehmen.

 

Mit herzlichem Gruß, auch im Namen des Vorstandes

Ihr

Dr. Wolf Lütje
Präsident der DGPFG

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Inhalt

  • DGPFG-Kongress 2018
  • Vorschau DGPFG-Kongress 2019
  • Einladung zur Mitgliederversammlung
  • Beratung von Vorstand und Beirat
  • „Ist und Soll“ psychosomatisch orientierter Forschung
  • Leitlinienprojekte
  • Forum Interdisziplinäre Zusammenarbeit
  • ISPOG – Aktuelle Aktivitäten
  • Kurs „Sexualmed. Grundversorgung“
  • Ehrensymposium Prof. Dr. med. Piet Nijs
  • Aus den kooperierenden Verbänden
  • Neue Materialien der BZgA
  • Aktuelles aus dem VPK und dem DPÄP
  • Resolution: Zusatzweiterbildung erhalten!
  • Aktuelles aus dem AKF
  • Strafverfolgung von ÄrztInnen wegen § 219a
  • AG GGUP – Gesundheitsproblem „Inkontinenz“
  • Aktivitäten des BKiD
  • DSTIG: Fachtag zur Sexuellen Gesundheit
  • Kooperation von DGPFG und DGGG
  • Wechsel im Präsidentenamt des DHV
  • Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“
  • Nachrufe
  • Buchtipps

DGPFG-Rundbrief 1/2017 Nr. 53

DGPFG-Rundbrief
1/2017 Nr. 53

Juni 2017

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

ich hoffe, Sie sehen das auch so: Die DGPFG ist gleichzeitig konstant und im Wandel.

Gerade haben wir wieder sehr erfolgreich (sowohl in puncto Teilnahme als auch inhaltlich) unsere Jahrestagung in Dresden abgeschlossen. An dieser Stelle sei dem Vorbereitungsteam rund um Kerstin Weidner und Dorothea Schuster und der Kongressorganisation rund um Herrn Böhme herzlich für die tolle Vorbereitung gedankt.

Bitte klinken Sie sich alle einmal auf unserer neuen Website ein, www.dgpfg.de. Sie finden dort wirklich umfassend alles zu unserer Fachgesellschaft und ich glaube, wir können auf die vielen Aktivitäten und ihre Darstellung mehr als stolz sein. Dank an Claudia Schumann, die das federführend auf den Weg gebracht hat, und Herrn Böhme und Frau Förster in der Geschäftsstelle, die bei der Umarbeitung von alt nach neu viel Zeit investiert haben und die Seite in Zukunft technisch betreuen werden. Mehr dazu, wie Sie selbst die Seite weiter gestalten und davon profitieren können, finden Sie auf den nächsten Seiten.

Unter Federführung von Matthias David wird demnächst im Ärzteblatt ein Artikel von uns erscheinen. Wir haben die Leitlinien gemäß der Initiative „Klug entscheiden“ gesichtet und in 10 Punkten, wie zu erwarten, Unterversorgung entdeckt. Entsprechend muss es unser Ziel sein, psychosomatische Inhalte noch mehr im Fach zu verorten.

So freuen wir uns schon jetzt auf die Anfrage zur Mitgestaltung des nächsten DGGG-Kongresses 2018 in Berlin.

Auf der Mitgliederversammlung wurde der alte Vorstand mit großer Mehrheit wiedergewählt. Als neues Mitglied begrüßen wir Herrn Prof. Matthias David, den ich hier nicht vorstellen muss. Er wird uns als Schriftführer und wissenschaftlich aktiver Psychosomatiker im Vorstand unterstützen, worauf wir uns sehr freuen.

Nach jahrzehntelanger Arbeit im Vorstand hat Martina Rauchfuß nun in den Beirat gewechselt und wird uns hier insbesondere im Bereich der Fort- und Weiterbildung weiter unterstützen. Ihr sei an dieser Stelle zum wiederholten Male für all ihr großes Engagement, vor allem auch als Präsidentin der DGPFG, gedankt.

Unser Beirat wird in der nächsten Amtsperiode sowohl verjüngt als auch erweitert. Herzlich bedanken wollen wir uns bei den ausscheidenden Mitgliedern des Beirats für ihr jahrelanges intensives Engagement. Hier sind zu nennen: Maria Beckermann, Arndt Ludwig und Dietmar Richter. Die Liste der neuen Mitglieder finden Sie im Rundbrief. Wir freuen uns, mit der Neuausrichtung im Beirat nicht nur wieder das junge Forum der DGGG vertreten zu sehen, sondern auch die Sexualwissenschaftler, Endokrinologen und Psychosomatiker. Wir tragen damit nicht nur der breiten interdisziplinären Vernetzung unseres Faches Rechnung, sondern glauben auch, Akzente für den Ausbau unserer Wissenschaftlichkeit zu setzen.

Die Zahl der Kooperations-Partnerverbände wächst erfreulich. Nachdem wir im letzten Jahr mit dem Deutschen Hebammenverband (DHV) und dem Beratungsnetzwerk Kinderwunsch in Deutschland (BKiD) entsprechende Vereinbarungen getroffen haben, haben wir das in der ersten Jahreshälfte fortgesetzt mit der Deutschen STI-Gesellschaft / Gesellschaft zur Förderung der sexuellen Gesundheit (DSTIG). Diese Vereinbarungen beinhalten einen regelmäßigen Austausch, die gegenseitige Teilnahme an Tagungen (aktiv wie passiv) und viele andere Aktivitäten (Fortbildungen, Stellungnahmen, Aktionen u.a.). Beispiele dafür finden Sie in diesem Rundbrief.

Zum Schluss möchte ich noch die erfreuliche Mitteilung machen, dass mich die Präsidentin der DGGG, Frau Prof. Seelbach-Göbel, zu einer der nächsten Vorstandssitzungen einladen möchte, um die Position der DGPFG in unserer Muttergesellschaft noch einmal zu klären. Ich erwarte mir hier die Möglichkeit für uns, noch vertiefte und bessere Akzente setzen zu können.

Nicht nur deswegen können wir guter Hoffnung sein.

Ich wünsche Ihnen einen wärmenden Sommer und weiter viel Freude bei ihrer psychosomatischen Arbeit.

 

Dr. Wolf Lütje
Präsident der DGPFG

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Inhalt

  • Homepage – jetzt sind Sie dran!
  • Jahrestagung der DGPFG
  • Unser Kongress im Spiegel der TeilnehmerInnen
  • Forschungsarbeiten – auf unserem Kongress vorgestellt
  • Pilotstudie zur gesundheitsbezogenen Lebensqualität bei gynäkologisch operierten Frauen
  • Einfluss der ärztlichen Kommunikation auf die Patientenzufriedenheit
  • Psychosoziale Belastungen vor einem Schwangerschaftsabbruch
  • Erwartungen und Wünsche von Patientinnen mit gynäkologischen Malignomen
  • Die außerklinische Geburt bei Status nach Sectio caesarea
  • Körperbildstörungen
  • Reflexionen über einen Einsatz in der Entwicklungshilfe
  • Erste Sitzung des neuen Vorstands
  • Vorstand ernennt die Mitglieder des neuen Beirats der DGPFG
  • Initiative „Gemeinsam klug entscheiden“
  • Das Projekt „Artikel des Monats“
  • Aktion Stöckelschuh
  • Bericht aus dem Jungen und dem Interdisziplinären Forum in Dresden
  • Blick zurück: Zur Entwicklung der Psychosomatischen Frauenheilkunde
  • Die neue Psychotherapierichtlinie
  • „Psychosomatische Grundversorgung“ – Weiterbildung im Wandel
  • Kurs „Sexualmedizinische Grundversorgung“
  • DGPFG und AGGUP – Kooperation in der Praxis
  • Neue Kooperation mit der DSTIG
  • Marcé-Tagung im Mai in Nürnberg
  • Aktuelles aus dem AKF
  • Kartenset der BZgA über Angebote zur Schwangerschaftsberatung
  • www.familienplanung.de
  • Kooperationstagung „Gemeinsam stark für Familien“
  • Buchtipp: Der Traum vom eigenen Kind
  • Impressum
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